Stephan Fölske

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Stephan Fölske

Stephan Fölske (* 31. Januar 1973 in Delmenhorst) ist ein deutscher Autor. Er hat seit November 2018 bereits 5 Bücher veröffentlicht.

Leben

Seit 2004 lebt er im Residenzort Rastede, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Aufgrund psychischer Probleme kann er seit 2013 seinem ursprünglichem Beruf nicht mehr nachgehen. Philosophie und Kreativität haben ihn sein Leben lang begleitet. Bereits seit frühester Jugend schreibt er immer wieder Gedichte, malt Bilder oder zeichnet. Während seiner beruflichen Tätigkeit strebte er meist nach Führungspositionen, was ihm allerdings 2011 seinen ersten Burnout bescherte, bis er sich dann 2013 nach einem erneuten Zusammenbruch aus dem Arbeitsleben verabschieden musste. Aufgrund seiner Erfahrungen und im Sinne einer Eigentherapie begann er 2018 mit seiner Karriere als Autor. Im November 2018 veröffentlichte er sein erstes Buch, Das fragmentierte Hirn und bereits einen Monat später ein weiteres Buch. Danach folgten dann weitere Bücher.

Selbstdarstellung

Fölske beschreibt sich selbst:[1]

Allem in allem bin ich eher ein unbequemer Charakter und hasse Anpassung. Neugier, also, immer etwas Neues auszuprobieren, gehört zu meinen Grundeigenschaften. In meinem Kopf findet fast ununterbrochen ein Feuerwerk aus Ideen und Überlegungen statt, die es zu bewerten, aber vor allem zu verquirlen geht, um vielleicht etwas Anderes zu entdecken.

Lange habe ich gebraucht, bis ich eingesehen habe, dass ich leider nicht ewig lebe und mich daher gezwungen, im Hier und Jetzt zu verweilen. Da ich heute aber schon wissen möchte, wie die Welt von morgen aussieht, versuche ich sie mir einfach vorzustellen. Dabei hilft mir eine Gabe, die ich bereits früh entdeckt habe: Ich kann fürchterlich kreativ sein. Mitunter artet das dergestalt aus, dass ich an einem Tag gleich mehrere Bilder male. Daher wohl auch die Tendenz, dass es für mich einfach kein Mittelmaß gibt, und das beziehe ich nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern es „klappt oder klappt nicht, muss aber klappen – oh klappt doch nicht“, dann bin ich sauer oder traurig. Grenzen gilt es für mich zu überschreiten oder zu verschieben, aber natürlich im Rahmen meiner Ethik, und ich möchte selten jemandem wirklich schaden. Leider bin ich daher auch ein Trampel, denn wer nicht mitzieht und sich nicht begeistern lässt, kann für mich schon ab und an langweilig sein, wobei ich schon zu Menschen stehe, die ich leiden kann! Für diese versuche ich auch immer, alles zu geben und kann selten „nein“ sagen, was mich wiederum verzweifeln lässt.

Meine Offenheit für die Dinge, die mit mir zu tun haben, überfordert oder verwundert meine Gesprächspartner, was ich nicht immer merke. Da kann ich nur sagen: „So bin ich nun einmal gestrickt. Wer auch immer Nadel und Faden geführt hat!“

Gerne bin ich der Zausel, der das Schild mit der Aufschrift „Dagegen“ in der Hand hält. Ich diskutiere gerne, wenn es um globale Themen geht, weil ich der Meinung bin, dass sich einfach alles ändern und besser machen lässt. Leider bin dabei ich das Maß der Dinge, was mich wiederum in das Abseits katapultieren kann. Jedoch bin ich der Roboter, der immer wieder gegen die Wand läuft, in der Hoffnung, dass sie irgendwann nachgibt. Anderseits werde ich gerne auch als egoistisches Arschloch bezeichnet, weil ich versuche, meine Sichtweise zu verdeutlichen. Allerdings möchte und kann ich niemanden zwingen, diese zu übernehmen. Am Rande sei erwähnt, dass ich natürlich auch zuhören kann, wenngleich es mir schwerfällt, weil ich ständig kommentieren möchte.

„Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ finde ich sehr gut, wobei ich manchmal gerne etwas gleicher sein möchte. Mein Freiraum zum Denken und Schaffen ist mir heilig. Wenn mir das genommen würde, so würde ich verdorren wie eine Pflanze ohne Sonnenlicht.

Lieblingsspruch; „Neues Spiel, neues Glück“

Wunderbar, denn nichts ist so öde wie das Gestern. Ich hasse Konflikte und missverstanden zu werden. Aber mit jemandem zu diskutieren, und das manchmal „bis auf‘s Blut“, finde ich reizvoll.

Werke

  • Das fragmentierte Hirn, Rastede, 11.2018. ISBN 978-3-746-78088-7.
  • Das fragmentierte Denken, Rastede, 12.2018. ISBN 978-3-746-79461-7.
  • Der fragmentierte Wahnsinn, Rastede, 01.2019. ISBN 978-3-748-50532-7.
  • Mein Therapeut heißt Wahnsinn, Rastede, 02.2019, ISBN 978-3-748-51041-3.
  • Fluch der Träume - Vernichtung, Rastede, 04.2019, ISBN 978-3-748-53020-6.
  • Hörbuch Mein Therapeut heißt Wahnsinn, Rastede, 06.2019, EAN 4061707177965. Sprecherin Anja Klukas
 Erschienen auf allen Plattformen Apple Music, Amazon, Spotify, Audible, Thalia etc.
  • Hörbuch Fluch der Träume, Rastede, 06.2019, EAN 4061707179822. Sprecherin Anja Klukas
  • Fluch der Träume 2 - Weltenbrand, Rastede, 05.2019 / Veröffentlichung geplant Ende 2019
  • Fluch der Träume 3 - Rückkehr, Rastede, 09.2019 / Veröffentlichung geplant Anfang 2020

Kritiken

„Das fragmentierte Hirn: Vom unendlichen Wahnsinn, nichts verstanden zu haben" geschrieben von Stephan Fölske ist ein interessantes Buch.

Inhalt:
In diesem Buch geht es um verschiedene Sichtweisen. Oft verankern wir uns in unserer Meinung so sehr, dass wir andere nicht zulassen wollen. Wir nehmen zu bestimmten Themen nur das war, was wir wollen. Der Autor geht auf diese Themen ein, erörtert seine Sichtweisen und stellt diese interessant und auch lustig dar, sodass die Spannung bleibt. Es sind sehr ernste Themen, wie beispielsweise Klimawandel und Waffen.

Meinung:
Das Buch ist sehr abwechslungsreich. Zum einen wird die Meinung vom Autor sehr deutlich gemacht, und zum anderen haut er lustige Passagen raus, die das Ganze auflockern. Das Buch sorgt definitiv für Diskussionen. Das Tolle ist, dass es viele verschiedene Themen sind, da findet jeder Leser etwas, das ihn anspricht. Im Endeffekt hat man viel zum Nachdenken und Überdenken. Es kann auch sein, dass das Buch dem einen oder anderen die Augen öffnet.

Fazit:
Das Buch sollte man gelesen haben. Es eignet sich auch perfekt zum Lesen in der Schule. Bevor man einen langwelligen Wälzer lesen muss, ist das Buch der Traum jedes Schülers.


Futter für die Gehirnwindungen, gut gelungen, interessant, regt an, seinen Standpunkt zu überdenken, daher empfehle ich das Buch gern weiter!

Kurzmeinung:
Denkst du schon oder glaubst du einfach? Anregung zum Diskurs. Lesenswert.

Zum Inhalt:
In seinem Buch betrachtet der Autor die Welt und beschäftigt sich mit verschiedenen Phänomenen, Problemen und Gedanken. Er regt dazu an, sich Gedanken über verschiedene Punkte zu machen, selbst zu denken, diese Gedanken weiter zu spinnen und lässt die Leser teilhaben. Wer sich gerne über die Welt und wie sie funktioniert Gedanken macht und Interesse an – teilweise ungewöhnlichen – Gedankengängen hat, wird sich hier wohlfühlen (der letzte Satz gehört eigentlich schon halb zum nächsten Abschnitt).

Meine Meinung:
Ich habe das Buch gerne gelesen. Der Autor öffnet den Lesern in seinem Buch sehr gut die Augen, dass die eigene Sicht vielleicht nicht die einzig mögliche ist. In einem sehr gut lesbaren, flüssigen Schreibstil führt er die Leser in die eigene Gedankenwelt. Er beschäftigt sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Müll, Achtsamkeit, Geschichte, Wahrheit, Gesellschaftsordnung, Klima, u.a. Er hat zu all diesen Themen seine eigene Meinung, die er punktgenau und gewürzt mit einer Prise Humor und Sarkasmus darlegt. Aber er schreibt nicht nur seine Meinung, sondern liefert auch Quellenangaben, sodass man tiefer einsteigen kann, wenn einen das eine oder andere tiefergehend interessiert. Ich habe mich sehr gut und kurzweilig unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, die Gedankengänge sind gut nachvollziehbar, und der Autor nimmt sich der Themen mit einer Portion Humor an, sodass ich beim Lesen wirklich Spaß hatte. Neben all dem Spaß sind es sehr wichtige Themen, die dargelegt werden. Es ist meiner Meinung nach ein gesellschaftskritisches Buch, das sich auch hervorragend dazu eignet, mit den Inhalten in einen Dialog zu gehen und diese Themen zu diskutieren. Genau aus diesem Grund hat mich das Buch auch etwas nachdenklich zurückgelassen, denn es bietet viel Stoff, um sich über das Gelesene Gedanken zu machen. Oft – wenn auch nicht immer – konnte ich den Gedanken und den Schlussfolgerungen zustimmen. Aber das ist nicht das Entscheidende für mich. Für mich ist das Entscheidende, dass man sich Gedanken macht. Dass man zu einer eigenen Meinung kommt und nicht einfach nachplappert, was einem gesagt wird. Meinungen bilden sich günstigerweise im Diskurs. Und dazu regt das Buch eindeutig an. Ich empfehle es gerne weiter.

Fazit:
Denkst du schon oder glaubst du einfach? Anregung zum Diskurs. Lesenswert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. www.das-fragmentierte-hirn.de, 23.02.2019